Winzerer Lesungen:

26. März 2012

Christopher Kloeble liest aus seinem neu erschienenen Buch "Meistens alles sehr schnell" (dtv premium).

Der Autor, geboren 1982 in München, wuchs in Königsdorf auf und bereiste als Knabe des Tölzer Knabenchors die europäischen Bühnen. Er studierte in München, Dublin und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Mit seinen Theaterstücken wurde er zu Werkstatttagen an das Wiener Burgtheater, die Münchner Kammerspiele sowie das Staatstheater Nürnberg eingeladen. Er schrieb für die Süddeutsche Zeitung, veröffentlichte Kurzgeschichten in diversen Anthologien und erhielt zahlreiche Stipendien. Kloeble lebt heute in Berlin. Sein Romandebüt wurde mit dem renommierten Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung ausgezeichnet.

Der Roman berichtet von einer abenteuerlichen Odyssee, die in die Kanalisation führt und in die Vergangenheit: Albert nannte Fred immer nur Fred. Fred ist eine Kind im Rentenalter. Es liest Lexika, grüßt grüne Autos und hütet seinen liebsten Besitz. Albert ist zweiundzwanzig und wuchs im Heim auf. Er kennt seine Mutter nicht, spürt aber, dass Fred ihn dorthin führen kann, wo er etwas über seine Herkunft erfahren wird. Da Fred nur noch fünf Monate zu leben hat, die er an einer Hand abzählen kann, brechen die Beiden zusammen auf. Die Reise führt weit zurück - bis zu einer Nacht im August 1909: zu Jasfe und Josfer, den Großeltern Alberts.

Die Lesung findet hier in der Buchhandlung Winzerer statt.

Eintritt 7 €, erm. 4 €

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