Katapult: 100 Karten, die deine Sicht auf die Welt verändern.

Manchmal müssen wir unsere Perspektive ändern, um die Welt besser zu verstehen. Die Realität ist nicht schwarz und weiß, sie ist kompliziert. Und das ist gut! 100 Karten, die deine Sicht auf die Welt verändern legt noch eine Schippe drauf und liefert Fakten für alle Zweifler, Wissbegierigen und Nerds: Deutschland ist voll? Tatsächlich passt die gesamte Weltbevölkerung bequem in den nördlichen Teil Sachsen-Anhalts. Russland marschiert überall ein? Katapult weiß, dass es nur 22 Länder auf der Welt gibt, in die die Briten noch nie ihre Armee geschickt haben. Außerdem: die Fläche, die wir bräuchten, um die ganze Welt mit Solarstrom zu versorgen, die ungewöhnlichsten Ortsnamen Deutschlands und die kompliziertesten Grenzverläufe der Welt.
Neue faszinierende Karten von Deutschlands innovativstem Magazin.

ISBN 9783-455-00538-7 | 20,00 €


Arnulf Conradi: Zen und die Kunst der Vogelbeobachtung

Der Augenblick, in dem man den Vogel sieht, hat etwas Einmaliges und zugleich etwas Meditatives - davon erzählt Zen und die Kunst der Vogelbeobachtung. Das Buch beginnt in der Antarktis und wendet sich dann den Landschaften zu, die bei uns für den Vogelbeobachter interessant sind: der Nordsee mit ihrem Watt, der Insel Helgoland, den Wildbächen in den Alpen und der Stadt, die immer mehr zur Zuflucht der Vögel wird.
Vögel sind etwas Magisches. Die meisten von ihnen sind schön oder sehen zumindest interessant aus, viele singen hinreißend, sie besitzen ein erstaunliches und noch immer nicht enträtseltes Orientierungsvermögen und - sie können fliegen, etwas, wovon der Mensch immer geträumt hat. Die Beobachtung dieser wunderbaren Wesen ist faszinierend, das Fernglas bringt sie dem Birdwatcher so nahe, dass er sie fast berühren zu können glaubt. Aber in diesem Augenblick, in dem man den Vogel sieht, wirklich sieht, liegt noch mehr: Er hat etwas Einmaliges, etwas Erregendes und zugleich etwas Meditatives. Der Beobachter ist ganz und gar konzentriert auf diesen Moment der Wahrnehmung, der alles Alltägliche beiseiteschiebt und das Geplapper der Gedanken in seinem Kopf zum Schweigen bringt. Es geht dem Autor um das Erleben des Augenblicks, nicht um die Seltenheit eines Vogels. Auch der Anblick eines Graureihers, der mit langsamem Flügelschlag durch Licht und Schatten eines Waldrandes gleitet und dessen unvergleichliches Grau von Hell zu Dunkel changiert, ist unvergesslich.

ISBN 9783-95614-289-5 | 20,00 €


Rudi Palla: In Schnee und Eis. Die Himalaja-Expedition der Schlagintweit-Brüder

Eine atemberaubende Abenteuergeschichte um drei von Humboldt geförderte Bergsteigerbrüder, die sich im Rennen um unerforschte Regionen und die Vermessung der Welt immer wieder in Lebensgefahr begaben - und die heute dennoch beinahe vergessen sind.
Sie waren Entdeckungsreisende, Bergbezwinger, Sammler, Wissenschaftler und Abenteurer. Und sie hatten einen verdammt schlechten Ruf: die Brüder Schlagintweit. Mitte des 19. Jahrhunderts unternehmen die drei Münchner jene Reise, die Humboldt immer machen wollte: tief hinein in den Himalaja, um dort wissenschaftliche Daten zu erheben, die höchsten Pässe der Welt zu erklimmen - und Ruhm zu erlangen. Dafür setzen sie sogar ihr Leben aufs Spiel.Nachdem die leidenschaftlichen Alpinisten noch knapp an der Erstbesteigung des höchsten Schweizer Gipfels gescheitert waren, werden sie zu Protegés Alexander von Humboldts und leiten eine Himalaja-Expedition der East India Company. Als erste Europäer stehen sie am Fuße des Nanga Parbat, erklimmen als erste Menschen überhaupt eine Höhe von 6.785 Metern und vermessen Land - und auch Menschen - mit großer Akribie. Dabei geraten sie in eine gefährliche Gemengelage aus geopolitischen und ökonomischen Interessen, Geltungssucht und Abenteuerlust. Verkleidet als Einheimische dringen sie in Gebiete vor, deren Betreten unter Todesstrafe steht - einer der Brüder bezahlt dafür mit dem Leben.Was sie von der Expedition zurückbringen, ist beeindruckend: 14.777 Exponate in 510 Holzkisten, so viel Material, dass sie es nicht schaffen werden, es zu Lebzeiten auszuwerten. Ihre Forschungsergebnisse lösen in Fachkreisen allerdings kaum Begeisterung aus. Neidische Briten überziehen sie mit Spott und sprechen ihnen eines Fehlers wegen jegliche wissenschaftliche Seriosität ab. Und doch machen die Brüder weiter: Fast bis zum letzten Atemzug beschäftigen sie sich mit der Auswertung und Aufarbeitung des größten Abenteuers ihres Lebens.

ISBN 978386971-187-4 | 20,00 €


Irene Götz: Kein Ruhestand. Wie Frauen mit Altersarmut umgehen.

Frauen sind im Alter oft von Armut bedroht, besonders in Städten mit hohen Mieten. Wie kommen sie mit wenig Geld zurecht? Welche Strategien entwickeln sie, um dennoch am sozialen und kulturellen Leben teilzuhaben? Davon erzählen Frauen aus unterschiedlichen sozialen Milieus, und die Analyse dieser Berichte macht deutlich, wie dringend notwendig eine politische und gesellschaftliche Veränderung unserer eingespielten Sozialsysteme ist.
Die 85-jährige Hausmeisterin Maiana D. lebt von 222 Euro Rente, zuzüglich Grundsicherung. 600 Euro Rente hat die ehemalige Lagerarbeiterin Jovana F., die sie mit Zeitungsverkauf aufbessert. Auch Walburga K., Verlagsangestellte, muss zu ihrer Rente von 1170 Euro noch dazu verdienen. Fünzig Frauen zwischen 63 und 85 Jahren aus unterschiedlichen sozialen Milieus wurden für das DFG-Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Irene Götz interviewt. Aus dieser exemplarischen Bestandsaufnahme wird deutlich, welche Ursachen zur Altersarmut besonders von Frauen führen und wie Frauen damit umgehen, lebenspraktisch und emotional. Auch wenn Frauen ihren Ruhestand wohl verdient haben, reichen die bescheidenen Renten kaum zum Nötigsten. Zum Glück haben sie, als Kriegs- und Nachkriegskinder, noch gelernt, zu sparen und mit dem Mangel zu wirtschaften. Armut im Alter muss auch nicht den Verlust von Lebensqualität bedeuten: Frauen sind erfinderisch, sozial kompetent und oft auch gut vernetzt und: Autonomie steht für sie bis zum Schluss ganz oben. Ein Buch, das die politischen, gesellschaftlichen und persönlichen Verhältnisse in den Blick nimmt, das erzählt und analysiert und in einem Anhang notwendige Informationen bietet, wo Frauen Unterstützung finden, die sie so dringend benötigen.

ISBN 9783-95614-292-5 | 20,00 €


Günther Weisenborn: Bist du ein Mensch, so bist du auch verletzlich

Ob als junger Wilder in den späten Jahren der Weimarer Republik oder als kritischer und engagierter Autor im Nachkriegsdeutschland: Günther Weisenborn hat immer wieder klar Stellung bezogen. Die Erinnerung an den Widerstand gegen die Nationalsozialisten war ihm ebenso wichtig wie das Warnen vor einem Wiedererstarken des Faschismus in der jungen Bundesrepublik, in der er sich immer wieder den Anfeindungen der Rechten ausgesetzt sah. Weisenborn war ein vielbeachteter und erfolgreicher Autor: Seine Stücke wurden von zahlreichen Bühnen im In- und Ausland gespielt, seine Romane in 18 Sprachen übersetzt. Heute ist vieles von dem, was er geschrieben hat, in Vergessenheit geraten - oder noch gar nicht veröffentlicht worden. Aus dem umfangreichen Nachlass Weisenborns hat Carsten Ramm Gedichte, Songs, Erzählungen und Essays, auch bisher unveröffentlichte Texte, zu einem Lesebuch zusammengestellt, das den Autor wiederentdeckt und im Kontext seiner Zeit vorstellt. Dabei werden erstaunliche und zum Teil erschreckende Parallelen zu unserer Gegenwart deutlich.

ISBN 9783-95732-377-4 | 19,00 €


John Berger: Woandershin. Farben / Kunst / Portraits

Dieses Buch ist ein Querschnitt durch das Werk eines der einflussreichsten Kunstkritiker des 20. Jahrhunderts, der die Art, Kunst zu betrachten, zu SEHEN überhaupt, neu definiert hat.

"Wir betrachten Bilder, um ein Geheimnis zu entdecken", schreibt John Berger, der 1992 für seine Romane, Geschichten, Gedichte und Essays mit dem Petrarca-Preis ausgezeichnet wurde. Für ihn betrifft dieses Geheimnis die Kunst ebenso wie das Leben. Seine Essays zur Kunst sind Liebesbriefe an das Sichtbare und an die Sinnlichkeit. Mit großer Klarheit und Empathie zeigen seine Essays auch das auf den Bildern Ausgesparte und begeistern durch den sinnesöffnenden Blick auf die verwunschene Gegenwärtigkeit dieser Kunstwerke.
Er begibt sich auf die Spuren von Piero della Francesca und Vermeer, Cézanne und Monet, Chardin und Morandi und zieht eine Linie weiter bis in unsere Gegenwart. Gleichzeitig kann der Leser nachvollziehen, wie sich Bergers Nachdenken über die Kunst entwickelt hat: von frühen Aufsätzen wie jenem über "Die Klarheit der Renaissance" bis zu seinen späten großen Entwürfen wie dem über das "Stillleben", der hier zum ersten Mal ungekürzt publiziert wird.
Neben frühen, noch nie übersetzten Texten finden sich in dem Band auch die letzten Essays Bergers, die er nicht mehr selbst in Bücher aufnehmen konnte. Sie bilden das Vermächtnis dieses großen Liebenden, für den Sehen immer auch Entdecken bedeutete.

ISBN 9783-8353-3437-3 | 20,00 €


Martin Becker: Warten auf Kafka. Eine literarische Seelekunde Tschechiens.

"Was man hier erlebt, das ist manchmal so absurd wie in einem Theaterstück von Václav Havel. Oder vertrackt wie in einer Erzählung von Franz Kafka. Sie finden, ich übertreibe? Dabei habe ich doch noch gar nicht angefangen. Außerdem: Die Geschichten stimmen vielleicht nicht immer alle hundertprozentig, aber dann hätten wir uns nicht in der Kneipe treffen dürfen, wenn Sie die absolute Wahrheit hören wollen." Martin Becker versammelt Biographien und Geschichten tschechischer Autorinnen und Autoren und verbindet sie in seinen Essays mit leichter Hand zu einer literarischen Seelenkunde des Landes.

Es sind Geschichten vom Ankommen und vom Abschied. Vom Bleiben, obwohl man es nicht mehr erträgt. Vom Gehen, obwohl man lieber bleiben möchte. Von unwahrscheinlichen Begegnungen und vom Humor, vom Zauber und von der Melancholie. Beckers Buch lädt ein, Tschechien aus einem anderen Blickwinkel zu erleben und sich in der eigenwilligen Literatur des Landes zu verlieren.

ISBN 9783-630-87576-7 | 16,00 €


Maike Albath: Trauer und Licht. Lampedusa, Sciascia, Camilleri und die Literatur Siziliens

Der Leopard. Ein meisterhaftes Sizilienfresko und der größte Erfolg der italienischen Nachkriegsliteratur. Nur hatte der Verfasser nichts mehr davon - Giuseppe Tomasi di Lampedusa war noch vor seiner Entdeckung 1957 gestorben. Die unvergleichliche Italien-Kennerin Maike Albath erzählt die Geschichte seines unglücklichen aristokratischen Lebens und durchquert die Kulturgeschichte und die Literatur der brodelnden Mittelmeerinsel, von der die entscheidenden Impulse zur Erneuerung der italienischen Literatur kamen. Sizilien brachte nicht nur einen Theaterrevolutionär wie Luigi Pirandello und einen Naturlyriker wie Salvatore Quasimodo hervor, beide mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, sondern auch einen Aufklärer wie Leonardo Sciascia und einen Krimiautor wie Andrea Camilleri. Heute ist Sizilien als Fluchtpunkt der Migration aus Afrika wieder ein Laboratorium der Zukunft.

ISBN 9783-946334-50-7 | 25,00 €


I.L.A. Kollektiv: Das gute Leben für alle - Wege in die solidarische Lebensweise

Alle reden von Missständen und Krisen: Hier die Klima- und Rohstoffkrise, dort die sozial-politische Dauerkrise Griechenlands oder die menschenverachtende Ausbeutung in der Textilindustrie. Die Probleme sind vielen bewusst - dennoch scheint sich wenig zu ändern. Warum? Das Konzept der "Imperialen Lebensweise" erklärt, warum sich angesichts zunehmender Ungerechtigkeiten keine zukunftsweisenden Alternativen durchsetzen und ein sozial-ökologischer Wandel daher weiter auf sich warten lässt.

Dieses Dossier stellt das Konzept der imperialen Lebensweise vor und erläutert, wie unsere derzeitige Produktions- und Lebensweise Mensch und Natur belastet. Dabei werden verschiedene Bereiche unseres alltäglichen Lebens beleuchtet, unter anderem Ernährung, Mobilität und Digitalisierung. Schließlich werden sozial-ökologische Alternativen und Ansatzpunkte vorgestellt, wie wir ein gutes Leben für alle erreichen - anstatt ein besseres Leben für wenige.

ISBN 9783-962-380953 | 20 €


Chr. Heilbronn, D. Rabinovitz, Natan Sznaider (Hrg.): Neuer Antisemitismus?

Worauf lassen wir uns ein, wenn wir Antisemitismus begreifen wollen? Meinen wir ein Gefühl, ein Ressentiment, eine Haltung, ein Gerücht oder gar nur ein Vorurteil über eine bestimmte soziale und kulturelle Gruppe, die Juden genannt wird? Ressentiments gegen Juden kommen von Rechten, Linken, der Mitte, von Muslimen, sogar von anderen Juden.

Vor diesem Hintergrund ist es Zeit, Bilanz zu ziehen, und eine erweiterte Fassung des mittlerweile zum Standardwerk avancierten Sammelbandes zur Frage des "neuen Antisemitismus" vorzulegen. Die bisherigen Beiträge werden ergänzt um neue Texte, unter anderem zur aktuellen Situation in Großbritannien, Frankreich und Polen sowie um Erörterungen zur Agitation im Netz und um eine Untersuchung zu antisemitischen Einstellungen unter Flüchtlingen. Die älteren Texte sind jeweils zudem durch ein Postskriptum der Autoren angereichert. So ist das Buch nun mehr als ein Diskussionsband, es ist eine Dokumentation und eine Fortsetzung der globalen Debatte über den "neuen Antisemitismus" zugleich.

Mit Texten von Omer Bartov, Tony Judt, Judith Butler, Gerd Koenen, Sina Arnold, Michel Wieviorka, Matthias Küntzel, Katajun Amirpur, Ian Buruma, András Kovács, Rafal Pankowski, Jan T. Gross, Brian Klug, Anshel Pfeffer, Monika Schwarz-Friesel, Ingrid Brodnig, Moshe Zimmermann und Dan Diner.

ISBN: 9783518-12740-7  | 20 €


Petra Pinzler & Günther Wessel: Vier fürs Klima

Die Frage nach dem richtigen, fröhlichen aber umweltbewussten Leben in Zeiten des Klimawandels beschäftigt viele: "Wie reduzieren wir unseren ökologischen Fußabdruck?" Die Familie Pinzler-Wessel hat es ein Jahr lang versucht. Ihre anregenden und mutmachenden Erlebnisse und Recherchen präsentieren sie in diesem alltagsprallen Buch. Ein Weg, der für alle praktikabel ist und wesentlich mehr Spaß macht als Verzicht erfordert.
Wollen wir den Temperaturanstieg auf zwei Grad beschränken, müssen wir unseren CO2-Verbrauch reduzieren. Wie lebt es sich damit? Ist der eingelagerte Bioapfel klimafreundlicher als der aus Chile? Schwein oder Rind? Bahn oder Fernbus? Oder sind alle Mühen vergeblich, weil eine Familie gar nicht viel bewirken kann?
Familie Pinzler-Wessel hat es ausprobiert. Sie hat versucht, für alle Vier gute Kompromisse im Alltag zu finden. Sie haben akribisch recherchiert und ein Haushaltsbuch der kleinen Klimasünden geführt. In diesem lebensnahen Bericht ihres Selbstversuches erzählen sie, was gut geht, was nicht und um welche Erfahrungen sie reicher sind.

ISBN 978-3-426-277324 | 18 €


Emanuele Coccia: Die Wurzeln der Welt

Nicht Menschen oder Tiere, die Pflanzen sind die eigentliche Erschaffung der Welt. Mit feinem Gespür wirft Emanuele Coccia in seinem preisgekrönten Buch einen einmaligen Blick auf den faszinierenden Einfluss der Pflanzen auf unser Leben.

ISBN 978-3-446-25834-1 | 20,- €


Johanna Romberg: Federnlesen - Vom Glück, Vögel zu beobachten

Draußen vor Ihrer Haustür gibt es einen Schatz. Wenn Sie nur einen Moment hinhören, dann entdecken sie ihn. In Mauervorsprüngen, in Baumkronen, auf Wiesen und auf Fenstersimsen trillern, pfeifen und schnarren sie - unsere heimischen Vögel. Begleiten Sie die preisgekrönte Journalistin Johanna Romberg ein Jahr lang dabei, wie sie diese Welt der fliegenden Genies erkundet. Lernen Sie, ein Schneehuhn von einem Steinhuhn zu unterscheiden. Erfahren Sie, wie man aus einer Wolke von Zwitscherlauten das nadelfeine Trillern eines Erlenzeisigs heraushört. Und spüren Sie, wie Ihre Sinne mit jeder Beobachtung schärfer werden - und Sie selbst achtsamer und glücklicher.

ISBN 978-3-431-04088-3 | 24,- €


Phillipp Blom: Was auf dem Spiel steht

In einem furiosen Essay sieht Phillipp Blom unsere freiheitliche Gesellschaft in Gefahr. Wenn wir unseren Klimawandel oder Automatisierung nicht als globale Zäsuren verstehen, die uns Veränderungen in allen Lebensbereichen abfordern werden, entscheiden in Zukunft nicht mehr wir selbst darüber, wie wir leben wollen. Nicht weniger ist nötig, als eine neue Aufklärung unter den Prämissen des 21. Jahrhunderts.

ISBN 978-3-423-34951-2 | 10,90 €


Nick Thorpe: Die Donau

"Europa ist ein Geschenk der Donau."

Vom schwarzen Meer bis zum Schwarzwald, vom Balkan bis nach Deutschland: Nick Thorpe nimmt uns mit auf eine Reise donauaufwärts und entdeckt Europa neu.

ISBN 978-3-552-05861-3 | € 26,-


Paolo Cognetti: Mein Jahr in den Bergen

Paolo hat das Leben in Mailand satt und mietet eine Hütte in den Bergen. Das Dasein auf zweitausend Meter Höhe bringt die einfachen Dinge zurück: Holz hacken, Feuer machen, Einsamkeit. Paolo liest Bücher über Eremiten und spricht mit den Tieren, er sieht Gespenster, hört seltsame Geräusche in der Nacht. Wochenlang trifft er keine Menschenseele - bis aus dem Nebel doch eine Gestalt auftaucht.

"Es war ein wenig lächerlich, aber jede der vier Hütten hatte eine Hausnummer. Irgendein Gemeindebeamter musste einst den Auftrag bekommen haben, alle Gebäude zu registrieren. Meines war die Nummer eins, eines Tages würde ich ins Tal absteigen und mir selbst eine Ansichtskarte schicken, Weiler Fontane N°1, und dann würde ich zurückkehren und warten bis sich der Postbote den Weg hochquälte."

ISBN 978-3-328-10420-9 | € 12,-


André Stern: Begeisterung

Begeisterung verleiht uns Flügel, sie macht uns regelrecht genial. Das wissen wir instinktiv, doch die Wissenschaft liefer uns inzwischen sogar Erklärungen darüber, was in uns passiert, wenn wor begeistert sind: "Begeisterung ist angeboren. Sie muss weder trainiert noch entwickelt werden - sie ist wie ein innerer See. Doch  ist sie meistens überdeckt von Wolken und Vorhängen, die es zu entfernen genügen würde", schreibt André Stern.

Ein erhellendes Buch über Kindheit als wertvollste Ressource des Menschen und über die Kraft der Begeisterung, die uns in jedem Alter zusteht.

ISBN 978-3-945543-59-7 | 19,95 €


Blanka Stolz (Hg.): Die Philosophie des Gärtnerns

Das Gärtnern gehört zu den ureigenen Beschäftigungen des Menschen. Und jeder Gärtner entdeckt jeder Jahr wieder eine neue Welt. Doch warum gärtnert man überhaupt? Sollte man dieu Natur nicht besser einfach sich selbst überlassen, anstatt einzugreifen und  einen weiteren künstlichen Raum zu schaffen? Die Philosophie es Gärtnerns erschließt nicht nur die philosophische Dimension der Gartenarbeit, sondern ergründet auch die ästhetische, kulturelle, politische und soziologische Tragweite des Gärtnerns. Ein Buch für philosophierende Gärtner und gärtnernde Philosophinnen. Und für alle die gerne Harke und Spaten in die Hand nehmen und in den Garten gehen.

ISBN 978-3-518-46948-4 | 12,95 €


Peter Frankopan: Licht aus dem Osten

Peter Frankopan lehrt uns, die Geschichte neu zu sehen - indem er nicht Europa, sondern den Nahen und Mittleren Osten zum Ausgangspunkt macht. Er erzählt von den ersten Hochkulturen und den drei monotheistischen Weltreligionen, die von dieser Region aus ihren Siegeszug antraten; von den Heerführern der Antike, für die der reiche Osten seit jeher verheißungsvoller war als der Westen; von den Seidenstraßen, auf denen kostbare Ware, aber auch wegweisende Ideen Verbreitung fanden. Diese Geschichte führt bis in die Gegenwart: Denn nicht umsonst entscheidet sich noch heute die Weltpolitik in Staaten wie Syrien, Afghanistan und Irak.

ISBN 978-3-499-63167-2 | 19,99 €


Edmund de Waal: Die Weiße Straße

Mit siebzehn und in Japan bekam er das erste Mal Porzellanerde in die Hände. Seither arbeitet Edmund de Waal mit diesem Material, und er hat wunderbare Kunstwerke daraus geschaffen, die in den wichtigsten Museen und Galerien der Welt zu sehen sind. Nun macht er sich auf Spurensuche nach dem Stoff, an dem sich über die Jahrhunderte die Phantasie des Abendlandes entzündete. Sie führt ihn nach Dresden, nach Versailles und Amerika, ins heimatliche England und nach China, woher Marco Polo einst eine kleine Vase und damit angeblich das erste Porzellanobjekt überhaupt nach Europa gebracht hat.

ISBN 978-3-324-14669-2 | 13,90 €


Navid Kermani: Ungläubiges Staunen über das Christentum

Was geschieht, wenn einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller, der selbst ein Muslim ist, sich in die christliche Bildwelt versenkt? Navid Kermani sieht staunend eine Religion voller Opfer und Klage, Liebe und Wunder, unvernünftig und abgründig, zutiefst menschlich und göttlich - ein Christentum, von dem Christen in dieser Ernsthaftigkeit, Kühnheit und auch Begeisterung nur noch selten sprechen.

ISBN 978-3-406-71469-6 | 18,-€

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